Präkonzeptionelle Genuntersuchung: Wie Sie Risiken schon vor der Schwangerschaft senken
Planen Sie eine Schwangerschaft und möchten sicher sein, dass Sie das Maximum für die Gesundheit Ihres zukünftigen Kindes tun? Präkonzeptionelle Gentests helfen, versteckte genetische Risiken noch vor der Empfängnis aufzudecken. Dadurch können Sie verantwortungsvolle Entscheidungen treffen und die Wahrscheinlichkeit der Übertragung von Erbkrankheiten deutlich verringern.


Was ist die präkonzeptionelle Genuntersuchung
Die präkonzeptionelle Genuntersuchung ist eine moderne Screening-Untersuchung, die hilft festzustellen, ob bei Ihnen oder Ihrem Partner ein erhöhtes Risiko besteht, Erbkrankheiten an das zukünftige Kind weiterzugeben. Sie wird idealerweise vor der Empfängnis durchgeführt, wenn ausreichend Zeit bleibt, das geeignetste Vorgehen und mögliche Präventivmaßnahmen zu wählen.
Für wen ist die genetische Untersuchung geeignet:
Sie ist Teil der modernen Vorsorge. Jedes Paar kann die Untersuchung durchführen lassen, wir empfehlen sie jedoch besonders Paaren, die:
Eine Schwangerschaft planen und das Risiko genetischer Erkrankungen minimieren möchten
Eine genetische Erkrankung in der Familie haben
Wiederholte Fehlgeburten hinter sich haben
Sich auf eine IVF-Behandlung vorbereiten
Schon vor der Empfängnis mehr Sicherheit haben möchten
Wie läuft die Untersuchung ab?
Moderner Carrier-Test
In unserem Zentrum nutzen wir den modernen genetischen Carrier-Test (Ferimed), der mehr als 180 mit Erbkrankheiten verbundene genetische Mutationen analysiert. Dadurch können wir:
Genetische Risiken genauer einschätzen
Auch seltenere Mutationen erkennen
Ein gezieltes weiteres Vorgehen vorschlagen
Genetik und IVF
Bedeutung der Untersuchung und Interpretation der Ergebnisse
Die präkonzeptionelle Genuntersuchung ist ein wichtiger Bestandteil der Vorbereitung von Paaren auf eine IVF, insbesondere bei unklarer Ursache der Unfruchtbarkeit, wiederholt erfolglosen Zyklen oder positiver Familienanamnese.
Risikoidentifikation und genetische Übereinstimmung
Risikoidentifikation und genetische Übereinstimmung
Die Ergebnisse beinhalten auch eine Bewertung der genetischen Kompatibilität der Partner, auf deren Grundlage das individuelle reproduktive Risiko bestimmt und die optimale Behandlungsstrategie gewählt werden kann.
Lösungen und Präventivmethoden (PGT)
Bei erhöhtem genetischem Risiko kann beispielsweise die Präimplantationsdiagnostik (PGT) genutzt oder ein anderes Vorgehen je nach individueller Situation des Paares gewählt werden.

Präkonzeptionelle Genuntersuchung als Teil der Familienplanung
Heute gehört zur Planung einer Schwangerschaft auch ein aktiver Umgang mit der Gesundheit des zukünftigen Kindes. Die genetische Untersuchung vor der Empfängnis liefert wichtige Informationen, die Ärzten und Paaren helfen, das optimale Vorgehen zu wählen. So können Sie mit mehr Sicherheit, Ruhe und Kontrolle über den weiteren Verlauf in die Schwangerschaft starten.
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