Häufig gestellte Fragen

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Untersuchung und Behandlung der Unfruchtbarkeit

  • Eine Fruchtbarkeitsuntersuchung kann auch vorsorglich erfolgen, wenn Sie Ihre zukünftigen Möglichkeiten kennenlernen möchten, beispielsweise durch eine AMH-Bestimmung oder ein Spermiogramm, auch wenn Sie derzeit noch keine Familiengründung planen. Eine Untersuchung ist ebenfalls empfehlenswert, wenn trotz Versuchen keine Schwangerschaft eintritt. Eine Beratung ist auch sinnvoll, wenn die Frau einen unregelmäßigen Zyklus oder andere gynäkologische Beschwerden hat oder wenn Bedenken hinsichtlich der männlichen Fruchtbarkeit bestehen.

  • Die Ursachen für Unfruchtbarkeit können sehr vielfältig sein und treten häufig in Kombination auf. Bei Frauen gehören zu den häufigsten Ursachen Ovulationsstörungen, eine verminderte ovarielle Reserve, Endometriose oder verschlossene Eileiter. Auch das Alter der Frau spielt eine bedeutende Rolle, da die Qualität der Eizellen mit zunehmendem Alter abnimmt. Bei Männern ist Unfruchtbarkeit häufig mit einer verminderten Qualität oder Anzahl der Spermien verbunden. In einem bestimmten Prozentsatz der Fälle lässt sich keine eindeutige Ursache feststellen — man spricht dann von ungeklärter Unfruchtbarkeit.

  • Unfruchtbarkeit ist kein Problem eines einzelnen Partners, sondern eine gemeinsame Herausforderung für das Paar. Statistiken zeigen, dass in etwa einem Drittel der Fälle die Ursache bei der Frau liegt, in einem Drittel beim Mann und in den übrigen Fällen eine Kombination von Faktoren bei beiden Partnern oder eine ungeklärte Ursache vorliegt. Die Diagnostik beginnt daher immer bei beiden Partnern, da Fruchtbarkeit stets das Zusammenspiel zweier Menschen ist.

  • Vor Beginn der Behandlung werden grundlegende Untersuchungen durchgeführt, die je nach Geschlecht und individueller Situation variieren. Bei Frauen umfasst dies in erster Linie eine gynäkologische Untersuchung einschließlich vaginalem Ultraschall sowie Hormonuntersuchungen zur Bestimmung der AMH-, TSH- und Prolaktinwerte. Bei Männern ist die Basisuntersuchung ein Spermiogramm. Auf Empfehlung des Arztes kann die Diagnostik um weiterführende Untersuchungen der Spermienqualität erweitert werden, wie etwa die Analyse der DNA-Fragmentation und des oxidativen Stresses.

  • Ja, eine Fruchtbarkeitsuntersuchung ist auch ohne Partner möglich. Dies betrifft beispielsweise Frauen, die ihren aktuellen Fruchtbarkeitsstatus überprüfen möchten, eine spätere Mutterschaft in Erwägung ziehen oder über das Einfrieren von Eizellen (Social Freezing) nachdenken. Die Untersuchung liefert wichtige Informationen über die Fruchtbarkeit und hilft dem Arzt, die nächsten geeigneten Schritte zu empfehlen. Eine anschließende Behandlung erfolgt stets im Einklang mit der geltenden Gesetzgebung und der individuellen Situation der Patientin.

  • Wenn Ihre Untersuchungsergebnisse unauffällig sind, eine Schwangerschaft jedoch weiterhin ausbleibt, sind Sie damit nicht allein. In einem erheblichen Prozentsatz der Fälle lässt sich keine eindeutige Ursache für die Unfruchtbarkeit feststellen. In solchen Situationen stehen wir Ihnen zur Seite, um gemeinsam Wege zu finden, Ihre Chancen auf eine Schwangerschaft zu erhöhen. Auf Grundlage einer umfassenden Bewertung empfiehlt der Arzt die am besten geeignete Vorgehensweise oder Methode der assistierten Reproduktion, um Sie auf Ihrem Weg zur Elternschaft zu unterstützen.

  • Wenn die Untersuchungsergebnisse einen weniger günstigen Zustand zeigen, wird der Arzt alles einfühlsam mit Ihnen besprechen und die nächsten Schritte vorschlagen. Diese können Anpassungen des Lebensstils, eine gezielte Behandlung oder Methoden der assistierten Reproduktion umfassen. Dank unserer hochmodernen Laborausstattung können wir wichtige biologische Prozesse detailliert analysieren und die Behandlung mit geeigneten Labortechniken unterstützen. Jeder Behandlungsplan wird individuell erstellt.

  • Nach tschechischem Recht kann eine Frau die Behandlung bis zum Tag vor ihrem 49. Geburtstag in Anspruch nehmen. In der Praxis werden jedoch stets der individuelle Gesundheitszustand und die ärztliche Empfehlung berücksichtigt.

  •  In der Unica Clinic wird eine IVF-Behandlung in der Regel für Patientinnen mit einem BMI bis 35 empfohlen, da das Körpergewicht sowohl den Verlauf als auch die Sicherheit der Behandlung beeinflussen kann. Für Behandlungen mit gespendeten Zellen besteht keine BMI-Grenze. Jeder Fall wird jedoch individuell beurteilt, und wir bemühen uns stets, die für die Patientin am besten geeignete Lösung zu finden.

  • In der Unica Clinic gibt es keine Wartezeiten. Die IVF-Behandlung kann unmittelbar nach dem Erstgespräch beginnen, in der Regel mit dem nächsten Menstruationszyklus, entsprechend dem individuellen Behandlungsplan und dem Gesundheitszustand der Patientin.

  •  Ein Spermiogramm ist eine grundlegende Untersuchung der männlichen Fruchtbarkeit, bei der Anzahl, Beweglichkeit und Morphologie der Spermien bewertet werden. Die Untersuchung wird anhand einer Samenprobe durchgeführt und ist schnell sowie schmerzfrei. Vor der Untersuchung erhält der Patient detaillierte Anweisungen zur Vorbereitung.

  • Die ideale Dauer der sexuellen Abstinenz vor einem Spermiogramm beträgt in der Regel 2 bis 3 Tage. Dadurch wird ein möglichst genaues Untersuchungsergebnis gewährleistet.

  • In den meisten Fällen ist es möglich, eine Samenprobe von zu Hause oder aus dem Hotel mitzubringen, sofern die korrekte Transportzeit und die richtigen Aufbewahrungsbedingungen eingehalten werden. Die Klinik stellt stets genaue Anweisungen zur Verfügung, um sicherzustellen, dass die Probe für die Untersuchung geeignet ist.

  • Die Möglichkeiten der Fruchtbarkeitsbehandlung in der Tschechischen Republik werden durch die geltende Gesetzgebung geregelt, die Behandlungen für alleinstehende Frauen und gleichgeschlechtliche Paare einschränkt. Bei Unica Clinic sind wir jedoch überzeugt, dass jeder Weg zur Elternschaft einzigartig ist. Als einzige Klinik in der Tschechischen Republik bieten wir den kostenlosen Transport von im Rahmen des Social Freezing eingefrorenen Eizellen zu unserer Partnerklinik in Spanien an, wo Behandlungsoptionen — einschließlich alleinstehender Mutterschaft und der ROPA-Methode — gesetzlich möglich sind. Gerne unterstützen wir Sie bei allen notwendigen Schritten und begleiten Sie auf Ihrem Weg zu Ihrem Wunschkind.

  • Eine Ehe ist keine Voraussetzung für eine IVF-Behandlung. Wichtig ist die Erfüllung der gesetzlichen Bedingungen, insbesondere der Altersgrenze sowie die Tatsache, dass die Behandlung einem heterosexuellen Paar gewährt wird, und die informierte Einwilligung beider Partner zur gewählten Behandlungsform.

Allgemeine Fragen zur IVF

  • IVF, oder In-vitro-Fertilisation, ist eine Methode der Behandlung von Unfruchtbarkeit, bei der die Befruchtung der Eizelle durch eine Spermie im embryologischen Labor außerhalb des Körpers der Frau erfolgt. Diese Methode ist für Paare geeignet, die auf natürlichem Weg nicht schwanger werden können, beispielsweise bei Ovulationsstörungen, verminderter Spermienqualität, verschlossenen Eileitern, Endometriose oder ungeklärter Unfruchtbarkeit. IVF wird auch bei genetischen Risiken oder wenn gespendete Keimzellen Teil der Behandlung sind, eingesetzt.

  • Die IVF-Behandlung besteht aus mehreren aufeinanderfolgenden Phasen. Sie beginnt mit Eingangsuntersuchungen und der Erstellung eines individuellen Behandlungsplans, gefolgt von hormoneller Stimulation, Eizellentnahme und Befruchtung im Labor. Anschließend werden die Embryonen kultiviert und ein ausgewähltes Embryo in die Gebärmutter übertragen. Der gesamte Prozess wird stets an die individuelle Situation des Paares angepasst und kann sich in Details und Dauer unterscheiden. Verbleibende Embryonen werden anschließend eingefroren und für zukünftige Versuche aufbewahrt.

  • Die Anzahl der Klinikbesuche hängt von der Art der Behandlung und dem individuellen Verlauf ab. Wir passen die Behandlung an die Bedürfnisse jeder Patientin an, sodass es nicht erforderlich ist, sich während des gesamten Prozesses in der Nähe der Klinik aufzuhalten. Nach vorheriger Absprache können einige Ultraschall- und Kontrolluntersuchungen auch am Wohnort durchgeführt werden.

  • Aus gesetzlichen Gründen ist die Auswahl des Geschlechts aus nichtmedizinischen Gründen in der Tschechischen Republik nicht erlaubt. Eine Ausnahme besteht nur dann, wenn die Geschlechtswahl Teil der Prävention einer schwerwiegenden geschlechtsgebundenen genetischen Erkrankung ist und auf einer medizinischen Indikation basiert.

  • Durch die hormonelle Stimulation der Eierstöcke kann eine Komplikation entstehen, die sich als „Überreaktion der Eierstöcke“ auswirkt und Überstimulationssyndrom genannt wird. Die Eierstöcke reagieren auf die Medikamente sogar nach der beendeten Einnahme und nach der Entnahme der Eizellen. Die Eierstöcke bleiben vergrößert und die Frau spürt Druck im Unterleib und „aufgeblähten Bauch“. In solchen Fällen kommt die Patientin zur Kontrolle und bekommt Infusionen, die den Stand verbessern. Die Überreaktion der Eierstöcke lässt meistens spontan nach. Laut der Studien, werden vom Überstimulationssyndrom 1-2% Patientinnen betroffen. Das Überstimulationssyndrom wirkt sich auf die künftige Fruchtbarkeit nicht aus.

  • Die Kosten für die Behandlung an der Klinik Unica wickeln sich von der gewählten Art der Therapie ab. Den Preis der Behandlung bestimmt jedes einzelne Paar selbst. Über die Therapiearten und deren Preise informiert Sie gerne Ihre IVF-Koordinatorin oder Ihr Arzt. Falls es in Ihrem Land möglich ist, von Ihrer Krankenkasse finanzielle Unterstützung zu bekommen, bereitet unsere Buchhaltungsabteilung mit Hilfe von Ihrer IVF-Koordinatorin für Sie gerne die notwendigen Unterlagen vor.

    Bitte wenden Sie sich an uns und teilen Sie uns mehr Informationen über sich mit. Gerne schicken wir Ihnen den konkreten Preis der Behandlung an unserer Klinik.

Stimulation und Medikamente

  • Die hormonelle Stimulation beginnt zu Beginn des Menstruationszyklus (am 2. Tag der Menstruation) gemäß einem individuellen Behandlungsplan, den wir in der Klinik sorgfältig für Sie erstellen. Vor Beginn der Stimulation wird eine Kontrolluntersuchung mittels Ultraschall durchgeführt, um sicherzustellen, dass keine Kontraindikationen vorliegen. Die Stimulation dauert in der Regel bis etwa zum 14. Zyklustag, wenn die Eizellentnahme erfolgt. Während der Stimulation finden 1–2 Kontrollultraschalluntersuchungen statt, anhand derer der Arzt den genauen Zeitpunkt der Eizellentnahme festlegt.

  • Die Injektionen können sicher zu Hause verabreicht werden. Sie sind für eine einfache Anwendung konzipiert, und eine Krankenschwester erklärt und zeigt Ihnen den Ablauf verständlich, sodass Sie genau wissen, wie Sie vorgehen sollen. Wenn Sie sich unsicher fühlen, kann Sie auch Ihr Partner oder eine nahestehende Person unterstützen. Bei Bedarf stellen wir Ihnen außerdem eine Videoanleitung zur Verfügung.

  • Die Medikamente werden in der Regel subkutan injiziert, meist in den Bauchbereich oder den Oberschenkel, und zwar täglich zur gleichen Zeit, um einen stabilen Hormonspiegel aufrechtzuerhalten. Der genaue Zeitpunkt und die Injektionsstelle können je nach Art der Behandlung variieren, daher ist es wichtig, die spezifischen Anweisungen unseres Teams sowie die Packungsbeilage des verschriebenen Medikaments zu befolgen.

  • Ja, Sie können während der Anwendung von Stimulationsmedikamenten reisen, es ist jedoch wichtig, auf die richtige Lagerung und die Einhaltung der Dosierungszeiten zu achten. Einige Medikamente müssen gekühlt werden, während andere bei Raumtemperatur stabil sind. Daher ist es wichtig, die Empfehlungen für das jeweilige Präparat zu prüfen. Bei Flugreisen empfiehlt es sich, die Medikamente im Handgepäck mitzuführen und idealerweise eine Bestätigung der Klinik mit sich zu haben, um unnötigen Stress zu vermeiden.

  • Wenn Sie bei der Anwendung der Medikamente einen Fehler machen, bewahren Sie bitte Ruhe und kontaktieren Sie Ihre Koordinatorin. Sie hilft Ihnen, die Situation schnell zu klären, und stimmt die nächsten Schritte mit dem Arzt oder der Krankenschwester ab. In den meisten Fällen kann die Behandlung problemlos angepasst werden, sodass sie ohne Komplikationen fortgesetzt werden kann.

  • Die hormonelle Stimulation hat keinen negativen Einfluss auf die langfristige ovarielle Reserve. In jedem Menstruationszyklus beginnen mehrere Follikel natürlich zu reifen, doch ohne hormonelle Unterstützung würden die meisten von ihnen nicht vollständig ausreifen. Die Stimulation unterstützt lediglich diesen natürlichen Prozess und ermöglicht es, dass in einem Zyklus eine größere Anzahl von Eizellen heranreift. Sie verringert weder die zukünftige Eizellreserve noch beeinträchtigt sie die Fruchtbarkeit.

  • In der Sterilitätsbehandlung wird die Stimulation der Eierstöcke seit 30 Jahren eingesetzt. Die ganze Zeit versuchen die Ärzte zu prüfen, ob diese Stimulation das Vorkommen der Tumorerkrankungen der Eierstöcke nicht erhöht. Die Ergebnisse werden durchlaufend publiziert. Die größte von den langfristigen Studien ist über 20 Jahre in Israel verlaufen. Von allen bisherigen Studien ergibt sich, dass die hormonelle Stimulation der Eierstöcke die Patientinnen durch kein erhöhtes Vorkommen der Tumorerkrankungen bedroht.

    Die Stimulation der Eierstöcke wird für ein sicheres medizinisches Verfahren gehalten, das weder den Gesundheitstand noch die Fruchtbarkeit der Frau beeinträchtigt.

Eizellentnahme

  • Die Eizellentnahme ist ein kurzer medizinischer Eingriff, der auf die hormonelle Stimulation folgt. Mit einer dünnen Nadel, die durch die Vaginalwand eingeführt wird, entnimmt der Arzt Follikelflüssigkeit aus den Eierstöcken, die die Follikel (mit den Eizellen) enthält. Die gewonnene Flüssigkeit wird sofort an die Embryologen für die weiteren Behandlungsschritte übergeben. Der Eingriff ist routinemäßig und wird von einem erfahrenen Team mit größtem Augenmerk auf Sicherheit und Komfort der Patientin durchgeführt. Der Eingriff dauert etwa 10 Minuten.

  • Die Eizellentnahme ist nicht schmerzhaft, da sie in einer kurzen Vollnarkose (ohne Intubation) durchgeführt wird. Während des Eingriffs verspürt die Patientin keine Schmerzen. Danach können leichte Unterbauchschmerzen oder ein Druckgefühl auftreten, ähnlich wie bei einer stärkeren Menstruation. Diese Beschwerden klingen in der Regel schnell ab und lassen sich gut mit gängigen Schmerzmitteln behandeln.

  • Am Tag der Eizellentnahme dauert der Aufenthalt in der Klinik in der Regel mehrere Stunden. Nach dem Eingriff folgt eine kurze Erholungsphase (ca. 2–3 Stunden) unter medizinischer Aufsicht, um sicherzustellen, dass sich die Patientin wohlfühlt und sicher nach Hause gehen kann. Die genaue Dauer kann je nach individuellem Verlauf und Art der Narkose variieren.

  • Zur Eizellentnahme benötigen Sie einen gültigen Ausweis (Reisepass oder Personalausweis). Wir empfehlen bequeme Kleidung sowie nötige persönliche und Hygieneartikel. Nach dem Eingriff ist es notwendig, eine Begleitperson zu organisieren, die Sie sicher nach Hause oder ins Hotel bringt. Die Klinik stellt Ihnen im voraus alle weiteren notwendigen Informationen und individuellen Anweisungen zur Verfügung, damit Sie sich ruhig und gut vorbereitet fühlen.

Embryologie und Embryotransfer

  • Die Befruchtung erfolgt nach der Entnahme im embryologischen Labor. Die Eizellen werden zunächst vorbereitet und anschließend mittels ICSI (Intrazytoplasmatische Spermieninjektion) befruchtet, wobei der Embryologe ein einzelnes qualitativ hochwertiges Spermium auswählt und direkt in die Eizelle injiziert. Nach der Befruchtung wird die Entwicklung der Embryonen sorgfältig überwacht.

  • Die Embryonen werden mehrere Tage kultiviert, meist bis zum 5. Entwicklungstag, an dem sie das Blastozystenstadium erreichen sollen. Die verlängerte Kultivation ermöglicht eine natürliche Selektion der Embryonen mit dem höchsten Entwicklungspotenzial und erhöht die Chancen auf eine erfolgreiche Einnistung. Während der gesamten Zeit werden die Embryonen im Inkubator aufbewahrt und rund um die Uhr überwacht.

  • Der Embryotransfer ist ein kurzer und schmerzloser Eingriff, bei dem ein ausgewählter Embryo im Blastozystenstadium mit einem dünnen, weichen Katheter durch den Gebärmutterhals in die Gebärmutter eingebracht wird. Meist erfolgt er am 5. Entwicklungstag. Der Eingriff dauert nur wenige Minuten, erfordert keine Narkose, und nach kurzer Ruhepause kann die Patientin nach Hause gehen oder fliegen. Die Schwangerschaft wird 14 Tage nach dem Transfer durch einen Bluttest bestätigt.

  • Wir richten uns nach den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die den Single-Embryo-Transfer bevorzugen. Einsetzen von zwei Embryonen erhöht die Gesamterfolgsrate einer Schwangerschaft nicht, steigert jedoch das Risiko einer Mehrlingsschwangerschaft, die das höhere Gesundheitsrisiko und grössere körperliche Belastung für die Mutter und die Kinder darstellt. Falls ein Elternpaar diese Risiken vollständig versteht und keine medizinischen Kontraindikationen vorliegen, ist es nach individueller Beratung möglich, maximal zwei Embryonen einzusetzen.

  • Die meisten Frauen beschreiben den Embryotransfer als leicht unangenehm, aber nicht schmerzhaft – sehr ähnlich einer gynäkologischen Untersuchung. Ein leichter Druck oder kurze Unterleibskrämpfe können auftreten, starke Schmerzen sind jedoch selten. Bei Bedenken kann alles im Voraus mit dem Klinikteam besprochen werden, um den Eingriff so angenehm wie möglich zu gestalten.

  • Ja, Ihr Partner kann beim Embryotransfer anwesend sein und in diesem wichtigen Moment der Behandlung Ihnen eine Unterstützung bieten. Das gemeinsame Erlebnis trägt häufig zu einem Gefühl von Ruhe und Sicherheit bei.

  • Bettruhe oder ein Krankenhausaufenthalt sind nach dem Embryotransfer nicht erforderlich, und Sie können noch am selben Tag nach Hause reisen. Wir empfehlen, einen ruhigen Tagesablauf einzuhalten, übermäßige körperliche Anstrengung zu vermeiden und auf Ihren Körper zu hören. Es ist stets wichtig, die individuellen Empfehlungen Ihres Arztes zu befolgen.

Behandlung mit gespendeten Eizellen und Spermien

  • Die Behandlung mit gespendeten Eizellen wurde an der Klinik Unica bereits im Jahre 2003 begonnen, wir haben also jahrelange Erfahrungen damit.

  • Das Gesetz Nr.373/2011 Sl., über spezifische medizinische Leistungen besagt, dass man für die künstliche Befruchtung der Frau gespendete Keimzellen von einem anonymen Spender, von einer anonymen Spenderin verwenden kann.

    Die Klinik, die berechtigt ist Methoden und Verfahren der assistierten Reproduktion durchzuführen, ist verpflichtet die gegenseitige Anonymität der Spenderin und des unfruchtbaren Paares zu gewährleisten sowie die Anonymität zwischen der Spenderin und dem aus der assistierten Reproduktion entstandenen Kind zu sichern. Die Klinik, die die anonyme Spenderin untersucht hat, ist verpflichtet die Angaben über den Gesundheitszustand der Spenderin 30 Jahre lang ab der erfolgten künstlichen Befruchtung aufzubewahren und aufgrund eines schriftlichen Antrags dem Patientenpaar oder einer volljährigen Person, die dank der assistierten Reproduktion geboren wurde, die Information über den Gesundheitszustand der Spenderin bei Bewahrung des Anonymität weiterzuleiten.

    Die Spende der Keimzellen ist in Tschechien gesetzlich anonym und das Gesetz legt gleichzeitig Kriterien für die eventuellen Spenderinnen fest. Die internen Regeln der Klinik Unica für die Auswahl der Spenderinnen sind jedoch deutlich strenger als gesetzlich verlangt wird – unsere Spenderinnen sind im Alter von 18-33 Jahren, meistens mit einem Hochschulabschluss (siehe die Frage „Wer ist die Spenderin der Eizellen in der Klinik Unica“).

  • Die meisten Patientinnen sind Frauen, die keine gesunden Eizellen mehr produzieren. Es können aber auch Frauen sein:
    - die sich wiederholt den IVF-Behandlungen unterzogen haben und keine gesunden Eizellen erzielt wurden oder keine gesunden Embryonen entstanden sind.
    - die im hohen Alter zwar noch ihre Eizellen produzieren können, diese sind aber von niedrigen Qualität, nicht befruchtungsfähig oder aus ihnen entstandene Embryonen sind defekt und nicht fähig sich weiter zu entwickeln.
    - bei denen keine Eierstöcke entwickelt wurden, oder bei den die Eierstöcke nach Operationen beseitigt wurden.
    - bei denen die Menopause vorzeitig eingesetzt hat und keinen Menstruationszyklus mehr haben
    - bei denen durch eine genetische Untersuchung eine chromosomale Störung, die an künftige Nachkommen übertragen werden könnte, festgestellt wurde.

    Laut dem Gesetz in Tschechien kann sich die Frau bis zu Ihrem 49. Geburtstag der Behandlung unterziehen.

  • Klinik Unica verfügt über ein spezielles Spenderzentrum, wo man die SpenderInnen auswählen kann. Sämtliche Besprechungen finden hier oder auf die Ferne statt. Im Prager Spenderzentrum erfolgen alle Untersuchungen und die Spenderinnen werden hier betreut.

    Die Auswahl der Spenderin berücksichtigt natürlich die äußeren physiognomischen Merkmale, wie Augenfarbe, Haarfarbe und Körperbau. Ferner bemühen wir uns bei der Auswahl der Spenderin die individuellen Forderungen unserer Patienten maximal respektieren, sei es Talent, Charakter, Ausbildung u. A.

    Aufgrund dieser Ansprüche wählen wir in der Regel 3 bis 4 bestgeeigneten Spenderinnen aus unserer Datenbank und die Patienten treffen anschließend die Schlussentscheidung. Die Wahl der Spenderin ist somit ein gegenseitiger Prozess, Dialog zwischen Patienten und Klinik Unica.

    Die Eizellspende ist in Tschechien legal, das Gesetz ermöglicht jedoch nur eine anonyme Spende. (siehe Frage „Wie äußert sich die tschechische Legislative zu der Behandlung mit Eizellspende?“)

    Bei der Auswahl der Spenderin, bei der eigentlichen Behandlungsplanung sowie im Laufe der ganzen Behandlung steht jedem Patienten eine Koordinatorin zur Hand, die in seiner Muttersprache kommuniziert.

  • Die Behandlung mit Eizellspende zählt in der Regel 2 Besuche unserer Klinik:
    - Besuch des Partners am Tag der Punktion der Eierstöcke der Spenderin, an diesem Tag findet die Samenabgabe des Partners statt, die Anwesenheit der Partnerin ist nicht notwendig.
    - Besuch der Partnerin am Tag des Transfers, an diesem Tag werden die Embryonen nach mehrtägigen Kultivierung (in der Regel 5 Tage) in die Gebärmutter übertragen, die Anwesenheit des Partners ist nicht notwendig.

    Je nach dem Wunsch des Paares, kann man vor dem Behandlungsbeginn ein Erstgespräch absolvieren, direkt in der Klinik oder telefonisch. Wenn die Besprechung persönlich in der Klinik erfolgt, kann man bereits die Spermien des Partners kryokonservieren lassen – der Vorteil davon ist, dass man am Tag der Punktion nicht extra wegen der Samenabgabe anreisen muss. Wichtig ist es, dass die Partnerin am Tag des Embryotransfers kommt.

    Häufig verbringt das Paar die ganze Woche in der Tschechischen Republik – am Tag der Punktion kommt der Partner zur Samenabgabe und nach 3-5 Tagen kommt die Partnerin zum Embryotransfer. Die Erfolgschance kann in der Zwischenzeit noch mit unterstützenden Methoden erhöht werden, welche das Endometrium der Patientin auf den Embryotransfer vorbereiten.

  • Die Behandlung mit Eizellspende kann ohne Wartezeiten jederzeit starten. Unica verfügt dank langjähriger Erfahrung mit Eizellspende und dank dem guten Ruf ein Arbeitsort mit der bestmöglichen Spenderinnenbetreuung zu sein (siehe Frage „Wer ist die Spenderin der Eizellen“) über eine Datenbank mit vielen jungen Frauen, die bereit sind sofort zu helfen. Diese Spenderinnen werden gründlich getestet und warten nur auf das Startsignal der Synchronisierung mit der jeweiligen Empfängerin.

  • Da die Embryonen aus gespendeten Eizellen junger Frauen stammen, ist die Schwangerschaftsrate bereits im ersten Zyklus sehr hoch. Die kumulative Erfolgsquote im ersten vollständigen Eizellspende-Behandlungszyklus bei UNICA beträgt 70% (1. Frischtransfer plus zusätzliche Kryo-Transfers aus derselben Befruchtung) und 97% aus 3 vollständigen Zyklen.

  • Die Stimulierung der Eierstöcke von der Spenderin wird mit der Vorbereitung der zukünftigen Mutter synchronisiert. Die reifen Eizellen werden entnommen und alle werden der Empfängerin zur Verfügung gestellt. Im Labor werden diese mittels modernsten Geräten mit den Spermien des Partners befruchtet und nach einigen Tagen als Embryo in die Gebärmutter der Frau, der zukünftigen Mutter, übertragen. Diese wird dann das Kind austragen und entbinden.

  • Das Wort Hormone an sich ruft bei vielen Frauen Sorgen und Angst hervor – sei es wegen der Gewichtszunahme, Krebs oder anderen unvorhersehbaren ungünstigen Zuständen. Es ist daher äußerst wichtig zu betonen, dass bloß die Östrogene auf die Frau einen negativen Einfluss ausüben können, die wir allerdings bei der Stimulation der Eierstöcke nicht verwenden. Östrogene beeinflussen direkt die Milchdrüse in der Brust und die Schleimhaut, somit also den Menstruationszyklus. Unter gewissen Umständen können sie in diesen Geweben Tumorwachstum anregen. Andere Hormone stellen für die Frau keine Gefahr dar. Bei der Stimulation der Eierstöcke werden der Frau keine Östrogene gegeben.

    Im natürlichen Menstruationszyklus reift im Eierstock die Eizelle in einem kleinen Bläschen, dem sog. Follikel unter dem Einfluss des Hypophysenhormons FSH – Follikelstimulierendes Hormon. Der wachsende Follikel produziert das Frauenhormon Estradiol. Dieses Östrogen bewirkt den Zuwachs der Gebärmutterschleimhaut. Wenn der Follikel die Größe von etwa 25 mm erreicht, platzt er und die Eizelle springt raus, es findet der Eisprung statt, wobei die Produktion von Estradiol nachlässt. Der Estradiolspiegel sinkt und bei einigen Frauen ist diese Östrogenensenkung mit schwacher Schmierblutung verbunden. Aus dem geplatzten Follikel entsteht der Gelbkörper, welcher Progesteron, das Hormon der zweiten Hälfte des Menstruationszyklus produziert.

  • Bei der Empfängerin wird der Aufbau der Gebärmutterschleimhaut durch Östrogenen unterstützt. Sie unterzieht sich keiner Stimulation, die Hormongaben sowie Medikation werden individuell angepasst – wir bemühen uns maximal die natürlichen Prozesse im Körper der Frau zu unterstützen. Die Vorbereitung jeder Patientin wird ihren Bedürfnissen nach individualisiert, damit man immer eine optimal vorbereitete Schleimhaut für den Transfer bereitet hat.

  • Alle Eizellen der Spenderin stehen der Empfängerin zur Verfügung. Für die eine bestimmte Patientin wird immer eine konkrete Spenderin stimuliert. Meistens erreicht man 7 bis 12 reife Eizellen. Nach der Befruchtung werden die Embryonen im Labor kultiviert.

    Im Laufe der fünftägigen Kultivierung bleibt die Mehrheit der defekten Embryonen in ihrer Entwicklung stehen und somit werden gerade die Embryonen ausselektiert, die sich mit größter Wahrscheinlichkeit weiter erfolgreich entwickeln werden.

  • Gespendete Eizellen werden mit den Spermien befruchtet, die am Tag der Eizellentnahme vom Partner der Empfängerin abgegeben werden. Falls die Spermien bereits beim Erstgespräch eingefroren und aufbewahrt wurden, ist der Klinikbesuch am Tag der Punktion nicht mehr nötig. Zu der Befruchtung der Eizellen werden die aufgetauten Spermien verwendet und das Patientenpaar kann erst zum Transfer der Embryonen in die Klinik kommen. Um die Chance auf Erfolg zu erhöhen, werden alle Eizellen mit einer ausgewählten Samenzelle mittels der ICSI-Methode befruchtet. Der Qualität des Spermiogramms nach kann der Arzt dem Patienten die PICSI- oder IMSI-Methode empfehlen um bessere Chance zu erzielen.

  • Embryonen, die sich bis zum 5. Tag entwickeln, werden am 5. Tag in die Gebärmutter übertragen. Standardmäßig wird 1 Embryo übertragen, auf Wunsch des Paares werden maximal 2 Embryonen transferiert.

  • Nach dem Embryotransfer empfehlen wir das übliche Tagesregime. Bis jetzt hat keine Studie erwiesen, dass die Bettruhe Chancen auf Behandlungserfolg erhöhen kann. Unsere Klinik empfiehlt die physische Aktivität 3 Tage lang zu reduzieren (weder Sport noch Geschlechtsverkehr usw.).

  • Die Entscheidung über die Embryonenanzahl trifft immer das Patientenpaar selbst. Standardmäßig wird 1 ausgewähltes Embryo übertragen, auf Wunsch des Paares werden 2 Embryonen transferiert (mit dem Risiko der Zwillingsgeburt).

  • Falls es am 5. Tag mehrere sich entwickelnde Embryonen gibt, kann man die überzähligen Embryonen mittels der sog. Vitrifizierung einfrieren lassen und nach deren Auftauen kann man aus einem Behandlungszyklus einen zweiten Transfer und ein zweites Kind haben. 

Nach dem Embryotransfer

  • Nach dem Embryotransfer schlüpft der Embryo in den ersten Tagen in der Gebärmutter allmählich aus seiner äußeren Hülle und bereitet sich auf die Einnistung in die Gebärmutterschleimhaut vor. Wenn die Einnistung erfolgreich ist, beginnt der Körper mit der Produktion des Schwangerschaftshormons hCG, und die typischen Veränderungen der Frühschwangerschaft setzen nach und nach ein. Manche Frauen verspüren leichte Unterbauchbeschwerden, Brustspannen, Müdigkeit oder leichte Schmierblutungen, während andere gar nichts bemerken – beides ist völlig normal. Symptome allein sind kein verlässlicher Hinweis darauf, ob eine Schwangerschaft eingetreten ist.

  • Ein Schwangerschaftstest sollte gemäß der Empfehlung Ihres Arztes durchgeführt werden, in der Regel nicht früher als 14 Tage nach dem Embryotransfer. Ein Bluttest zur Bestimmung des hCG-Wertes ist die genaueste Methode. Ein früher, zu Hause durchgeführter Urintest, kann ein falsch negatives Ergebnis anzeigen und kann in einigen Fällen auch durch Medikamenteneinenahme beeinflusst werden. Deshalb ist es am bestens, den Anweisungen der Klinik zu folgen.

  • Die erste Ultraschalluntersuchung wird in der Regel etwa 2 bis 3 Wochen nach einem positiven Bluttest geplant, also ungefähr in der 6. bis 7. Schwangerschaftswoche. Zu diesem Zeitpunkt kann es meistens bestätigt werden, ob der Embryo sich in der Gebärmutter befindet, die Fruchthöhle sichtbar ist, ebenso kann ein Herzschlag festgestellt werden. Eine zu früh durchgeführte Ultraschalluntersuchung kann unnötigen Stress verursachen, weil einige Strukturen  noch nicht sichtbar werden können.

  • Die Dauer der Medikamenteneinnahme ist individuell. In der Regel soll diese mindestens bis zur Bestätigung der Schwangerschaft, 10. bis 12. Schwangerschaftswoche, fortgesetzt werden, damit die Plazenta die Produktion der notwendigen Hormone übernehmen kann. Jede Anpassung oder das Absetzen der Medikation erfolgt stets durch den Arzt auf Grundlage der Kontrolluntersuchungen.

Genetische Untersuchungen

  • Der PANDA-Test ist ein modernes genetisches Screening, das anhand Blutproben von zukünftigen Eltern durchgeführt wird, um das Risiko der Weitergabe erblicher genetischer Erkrankungen an ihr Kind auszuwerten. Es gibt mehrere Varianten, die sich in der Anzahl der analysierten Gene unterscheiden. Die Basisversion konzentriert sich auf die häufigsten schweren autosomal-rezessiven Erkrankungen, während erweiterte Versionen Hunderte genetischer Krankheiten untersuchen können. Die Wahl der jeweiligen Variante ist von der individuellen Situation des Paares, von der Familienanamnese und der Empfehlung des Arztes abhängig.

  • Das Präimplantations-Gentest auf Aneuploidien (PGT-A) überprüft die Chromosomenanzahl von Embryo, sowie dem Nachweise möglicher chromosomaler Abweichungen (Aneuploidien). Dieser Test hilft dabei, Embryonen mit dem höchsten Entwicklungspotenzial auszuwählen, und reduziert das Risiko eines Implantationsversagens, einer Fehlgeburt oder schwerwiegender angeborener Erkrankungen wie dem Down-Syndrom. Er wird am häufigsten Frauen empfohlen, die ihre eigenen Eizellen verwenden, insbesondere ab einem Alter von 35 Jahren.

  • Die Embryobiopsie, bei der eine kleine Anzahl von Zellen für genetische Untersuchungen entnommen wird,ist heutzutage ein sicheres und routinemäßiges Verfahren geworden. Diese wird in einem frühen Entwicklungsstadium des Embryos durchgeführt und bei Verwendung moderner Labortechniken beeinflusst weder die weitere Entwicklung noch die Fähigkeit des Embryos, sich in der Gebärmutter einzunisten. Das Risiko einer Schädigung ist sehr gering und liegt unter einem Prozent.

  • Die genetische Untersuchung von Embryonen (PGT-A) trägt wesentlich zur Steigerung der IVF-Erfolgsraten bei. PGT-A ermöglicht die Auswahl von Embryonen mit dem höchsten Potenzial für Einnistung und gesunde Entwicklung. Damit werden Ihre Schwangerschaft Chancen t erhöht und das Fehlgeburtsrisiko verringert. Die Analyse wird am häufigsten Frauen über 35 Jahren empfohlen. Für viele Paare bedeutet die genetische Testung mehr Sicherheit, größeres Vertrauen in die Entscheidungsfindung und eine höhere Chance auf die Geburt eines gesunden Kindes.

Social Freezing

  • Social Freezing ist eine moderne Methode, die es Frauen ermöglicht, ihre Eizellen für eine spätere Familienplanung einfrieren zu lassen. Die Betreuung richtet sich vor allem an Frauen, die erst zu einem späteren Zeitpunkt ihre Familienplanung vorsehen, jedoch die bestmögliche Qualität ihrer Eizellen sicherstellen möchten. Diese Option wird häufig von Frauen gewählt, die sich derzeit auf ihre Karriere oder ihr Studium konzentrieren oder noch keinen passenden Partner gefunden haben. Social Freezing kann auch für die Frauen sinnvoll sein, die sich mehr Sicherheit für die Zukunft und mehr Kontrolle über ihre Familienplanung wünschen.

  • Der ideale Zeitpunkt für das Einfrieren von Eizellen liegt grundsätzlich in jüngeren Jahren, idealerweise zwischen dem 25. und 35. Lebensjahr, wenn die Eizellqualität am höchsten ist und die Chancen auf spätere erfolgreiche Schwangerschaft größer sind. Bei Spermien ist die Altersgrenze weniger strikt; dennoch gilt es auch hier: Je früher die Spermien eingefroren werden, desto besser kann die potenzielle Qualität sein. Es ist wichtig zu betonen, dass es beim Social Freezing nicht darum geht, die Elternschaft um jeden Preis aufzuschieben, sondern die Möglichkeit und zusätzliche Sicherheit für die Zukunft zu beschaffen.

  • Der Ablauf umfasst mehrere Schritte. Alles beginnt mit einem Erstgespräch, hormonellen Untersuchungen und vaginaler Ultraschalluntersuchung. Anhand Befunden erstellt der Arzt einen individuellen Betreuungsplan.Eine kurze hormonelle Stimulation in Dauer von etwa 10–12 Tagen wird nachfolgen, um in einem Zyklus mehrere reife Eizellen zu gewinnen. Approx. am 14. Zyklustag werden die Eizellen in kurzer Narkose entnommen und mittels Vitrifikation sofort eingefroren.
    Bei Männern ist der Ablauf einfacher: Nach einer Eingangsuntersuchung wird eine Samenprobe abgegeben und eingefroren.

  • Die empfohlene Anzahl  ist individuell und hängt vor allem von Alter der Frau ab, und davon, wie viele Kinder die Klientin wünscht. Generell wird empfohlen, mindestens 20 Eizellen einfrieren zu lassen, um die Chancen auf eine spätere erfolgreiche Schwangerschaft zu maximieren. Der Arzt schlägt stets eine personalisierte Lösung vor, die auf der individuellen Situation der Patientin basiert.

  • Bis zu 95 % der Eizellen überstehen den Auftauprozess in guter Qualität, und die Schwangerschaftschancen im Rahmen einer IVF-Behandlung sind vergleichbar mit denen bei frischen Eizellen. Der entscheidende Faktor für den Erfolg ist in erster Linie das Alter der Frau zum Zeitpunkt des Einfrierens – nicht ihr Alter zu dem Zeitpunkt, an dem sie sich entscheidet, die eingefrorenen Eizellen zu verwenden.

Über die Unica Clinic

  • In der Unica Clinic werden Patientinnen und Patienten während ihres gesamten Behandlungsprozesses von einer persönlichen Koordinatorin betreut, die als zentrale Ansprechpartnerin dient. Sie unterstützt bei der Organisation der Behandlung, erklärt jeden einzelnen Schritt des Therapieablaufs und steht jederzeit zur Verfügung, wenn Unterstützung oder zusätzliche Informationen benötigt werden.

    Damit die Beratung so effektiv wie möglich ist, müssen medizinische Untersuchungsergebnisse im Voraus bereitgestellt werden. Die Koordinatorin informiert das Paar darüber, welche Befunde erforderlich sind, hilft bei deren Beschaffung und bereitet die medizinische Dokumentation für den Arzt vor. Außerdem organisiert sie den Beratungstermin – entweder persönlich in der Klinik oder online.

    Während der eigentlichen Beratung bewertet der Arzt umfassend den Gesundheitszustand der Patientin bzw. des Paares, die reproduktive Vorgeschichte sowie die individuelle Situation. Auf dieser Grundlage wird ein personalisierter Behandlungsplan erstellt, der anschließend in enger Zusammenarbeit zwischen Arzt, Embryologen und Koordinatorin umgesetzt wird.

  • Unica ist seit 1991 auf assistierte Reproduktion spezialisiert. In diesem Jahr wurde unsere erste Klinik in Brünn als erstes privates IVF-Zentrum in der Tschechischen Republik gegründet. Heutzutage haben wir mehr als 30-Jahren Erfahrung in beiden unseren Standorten in Brünn und Prag und können unseren Klienten ein hohes Maß an fachlicher Kompetenz anbieten, moderne Methoden und einen individualisierten Ansatz.

  • In der Unica Clinic sind wir überzeugt, dass der Weg zur Elternschaft einen individuellen, einfühlsamen und ganzheitlichen Ansatz benötigt. Wir behandeln jede Patientin, jeden Patienten und jedes Paar mit Respekt für die einzigartige Situation – unter Berücksichtigung nicht nur des medizinischen Zustands, sondern auch des emotionalen Wohlbefindens und der persönlichen Bedürfnisse. Die Behandlung wird stets individuell angepasst.

    Wir arbeiten mit renommierten Spezialisten und wissenschaftlichen Einrichtungen in der Tschechischen Republik und im Ausland zusammen. Dadurch können wir moderne Methoden und die neuesten Technologien der assistierten Reproduktion anbieten. Zudem sind wir auf komplexe und anspruchsvolle Fälle spezialisiert, einschließlich der Betreuung von Patientinnen und Patienten ab 40 Jahren.

  • Wir haben zwei Kliniken in den zwei größten Städten der Tschechischen Republik, Brünn und Prag, dass Ihnen erlaubt den bestgeeigneten Ort für ihre Behandlung zu wählen.

  • Prag

    • Mit dem Auto: Office Park Nové Butovice - Gebäude C, Bucharova 2657/12, Prag (siehe die Landkarte)
    • Mit dem Zug: Durch Prag fahren viele internationale Züge IC und EC, direkte Verbindung gibt es nach Wien, Graz, Berlin, Hamburg, Bratislava, Budapest und nach anderen europäischen Städten.
    • Mit dem Flugzeug: Vom internationalen Prager Flughafen können wir Ihnen den Transport bis zu unserer Klinik organisieren oder Sie einfach bestens beraten, wie Sie zu uns kommen können.

    Brünn

    • Mit dem Auto: Barvičova 53, Brno (siehe die Landkarte)
    • Mit dem Zug: Durch Brünn fahren viele internationale Züge IC und EC, direkte Verbindung gibt es nach Wien, Graz, Berlin, Hamburg, Bratislava, Budapest und nach anderen europäischen Städten.
    • Mit dem Flugzeug: Vom internationalen Flughafen in Wien oder Bratislava können wir Ihnen den Transport bis zu unsere Klinik organisieren oder Sie bestens beraten, wie Sie zu uns kommen können.
  • Für mehr Informationen nehmen Sie bitte Kontakt mit unseren Koordinatorinnen mittels dieses Formulars auf, oder schreiben Sie eine Nachricht auf ivf@unica.cz

Wir sind für Sie da

Haben Sie die erforderlichen Informationen auf unserer Webseite nicht gefunden? Unsere Koordinatorin beantwortet alle Ihre Fragen und bereitet alle Notwendigkeiten für Ihren Besuch bei uns vor.

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Ivona

Klinik Prag

+420 771 297 913

Deutsche Sprache

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Helena

Klinik Brünn

+420 735 759 071

Deutsche Sprache

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