Aller Anfang ist schwer

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Aller Anfang ist schwer

Mein Mann und ich haben uns vor ein paar Jahren kennengelernt und jetzt sind wir beide fast 40 Jahre alt. Wir wollten uns gemeinsam den Traum von einem Kind erfüllen und besuchten nach einem Jahr erfolgloser Versuche einen Arzt in einer Reproduktionsklinik in Italien. Nach der ersten Beratung waren wir uns nicht ganz sicher. Es hat einfach nicht geklappt zwischen uns. Darüber hinaus hatten wir das Gefühl, dass wir uns vielen unnötigen und teuren Verfahren unterziehen mussten, die nur minimale Ergebnisse lieferten. Mit anderen Worten, es schien uns, dass der Arzt sie nur aus Profitgier empfahl. Nach längerem Suchen fanden wir im Internet die Klinik Unica, die uns sofort gefiel. Das erste Online-Meeting mit MUDr. Čepelák war sehr interessant und wir fühlten uns großartig in der Kommunikation mit ihm und unserer Koordinatorin Veronika. Daher haben wir uns schnell entschieden, die gespendeten Eizellen in dieser Klinik zu behandeln. Wir haben uns sehr auf ihren Start gefreut. Und als er endlich kam, waren wir sehr glücklich. 


Da wir beide zeitlich flexibel sind, entschieden wir uns direkt in der Klinik Sperma und Ultraschall abzunehmen und machten unsere erste Reise nach Prag. Alles lief wirklich reibungslos. Wir kamen mit Ryanair in Prag an und fuhren dann mit dem Bus weiter in die Innenstadt. Die Verbindung war einfach und die Fahrt günstig. Unser Hotel lag in Prag 5 und wir können diesen Stadtteil sehr empfehlen. Es ist gut an das öffentliche Verkehrsnetz und alle Sehenswürdigkeiten der Stadt angebunden. Prag ist einfach eine tolle Stadt und man kann alles zu Fuß erreichen. Außerdem ist es sehr sauber und die Prager sind sehr freundlich. Am Tag nach unserer Ankunft besuchten wir die Klinik. Es war nur 10 Minuten mit der U-Bahn von unserem Hotel entfernt. Als wir ausstiegen, war die Klinik direkt vor der Haltestelle. Wirklich praktisch, oder? Darüber hinaus stehen kostenlose Parkplätze für Pkws zur Verfügung. Die Klinik an sich ist wunderschön. Dank angenehmer Farben, sanfter Musik und einem herzlichen Empfang werden Sie die Nervosität vor einem solchen Besuch fast vergessen. Das Wartezimmer ist gut aufgeteilt, damit nicht alle Kunden zusammensitzen müssen, und die kleine Selbstbedienungsbar lockt mit heißen und kalten Getränken. Nach kurzer Wartezeit sprachen wir mit Koordinatorin Veronika und riefen dann meinen Mann an, um Sperma abzuholen, was in einem kleinen Raum mit gemütlichem Sofa und Fernseher stattfindet. Natürlich ist die Vorstellung, dass jeder Mann hier sein Bestes geben muss, etwas seltsam, aber es ist Teil des Verfahrens. 


Als mein Mann fertig war, gingen wir zu meiner Ultraschalluntersuchung und dem ersten persönlichen Treffen mit Dr. Čepelák und unserem Koordinator. Dr. Čepelák ist ein freundlicher und freundlicher Mensch und wir haben uns in seiner Gegenwart sehr wohl gefühlt. Obwohl sie unsere Muttersprache nicht spricht, gab es dank der Koordinatorin Veronica keine Probleme bei der Verständigung. Die Ultraschalluntersuchung war sehr diskret und bis auf den Arzt selbst blieben alle anderen der Praxis fern und warteten auf unsere Rückkehr. Doch dann folgten die schlechten Nachrichten. Meine Gebärmutterschleimhaut entwickelte sich nicht wie nötig, daher musste der Arzt den Transfer abbrechen. Jede Frau kann sich sicherlich vorstellen, wie am Boden zerstört ich mich fühlte. Es war schrecklich, als die Ärzte dir gesagt haben, dass du diesen Zyklus aufgeben und dein Glück im nächsten versuchen musst. Dr. Čepelák erklärte mir, dass bei geringer endometrialer Übertragung das Risiko einer Fehlgeburt oder eines Implantationsversagens zu groß ist. Ich gebe zu, dass ich bei der Beratung mit ihm nur darüber nachgedacht habe, wie unfair meine Situation war. Obwohl Dr. Čepelák sehr verständnisvoll war und mir mehrmals sagte, wie leid es ihm tue, wollte ich nur gehen und gesund werden. Jetzt, mit der Zeit und einem kühlen Kopf, freue ich mich über die Entscheidung der Klinik. Denn ich weiß, dass viele andere Kliniken auch dann noch profitabel wären, wenn ihr Auftraggeber vor der Insolvenz stehen würde. Wir freuen uns nun auf den nächsten Zyklus und hoffen, dass alles nach Plan verläuft.


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