Übersicht der Methoden

Unica stellt Ihnen alle modernsten und effektivsten Methoden zur Verfügung, die zu der ersehnten Schwangerschaft führen

Lernen Sie diese gleich kennen und danach können Sie es ausführlicher mit unserem Arzt besprechen. Wir beraten Sie gerne und finden für Sie die geeignetste Methode.

Methoden-wie kann man schwanger werden

Es gibt drei Grundrichtungen, wie man eine Schwangerschaft erzielen kann. Diese werden nach der Gewichtigkeit der Faktoren gewählt, die der natürlichen Schwangerschaftsentstehung im Wege stehen. Unser Arzt geht mit Ihnen Ihre konkrete Situation durch und gemeinsam werden Sie das passende Verfahren auswählen, welches das Problem löst.

IUI

Intrauterine Insemination (IUI)

Intrauterine Insemination von Spermien ist die älteste und einfachste Methode für Behandlung der Unfruchtbarkeit. Die zu erfüllenden Bedingungen bei dieser Methode sind gesunde Spermien, durchgängige Eileiter und nachweisbare Ovulation der Frau.

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IVF

In-vitro-Fertilisation (IVF)

Es handelt sich um hoch spezialisierte mikromanipulativen Labortechniken, bei den man zu den erworbenen Eizellen in einem speziellen Gefäß und in einer speziellen Lösung die Spermien hingeben, die dann selbst in die Eizellen eindringen müssen.

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ICSI

Intrazytoplasmatische Injektion (ICSI)

ICSI gehört zu den sichersten und modernsten Methoden. Bei der Punktion des Spermiums gehen wir so vor, dass wir ein gesundes Spermium auswählen und direkt in das Zytoplasma der Eizelle injizieren.

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Die Befruchtungsmethoden sind mit unterstützenden Methoden zu kombinieren

Spezielle Techniken der Spermienauswahl IUI IVF ICSI
PICSI      
IMSI      
MACS      
Methoden der Beobachtung einer gesunden Embryoentwicklung
EmbryoScope      
PGS/PGD      
Methoden für die erfolgreiche Übertragung von Embryo in den Körper der Mutter
LAZT      
ISMT      
SPI      
Methoden der Spermiengewinnung
LAISS      
MESA      
TESE      
Möglichkeit der Kryokonservierung von Embryonen für eventuelle spätere Verwendung      

Unterstützende Methoden

Spezielle Techniken für Spermienauswahl

  • Funktionelle Selektion von Spermien (PICSI)  

    Bei dieser Technik nutzen wir die Tatsache, dass die Eizellehülle Hyaluronsäure enthält und die Köpfe gesunder Spermien für diesen Stoff ausgeprägten Rezeptor haben.
    Diesen Stoff nutzen wir als “Magnet für Spermien”, indem die Hyaluronsäure die meist gesunden Spermien anlockt. Diese Spermien sind dann zur Zeugung geeignet. Diese Selektionstechnik wurde speziell für die spätere Punktion der Eizelle entwickelt.

    Mit der ICSI-Methode selektieren wird Spermien aufgrund ihrer Morphologie und Beweglichkeit, PICSI ermöglicht darüber hinaus ein Spermium mit einer optimalen genetischen Ausstattung zu finden. Die PICSI-Methode ist bei solchen Patienten einzusetzen, wo das Spermiogramm Grenzwerte aufweist oder bei Patientinnen, die in vorigen Zyklen nicht schwanger wurden. Patientenpaare, die eine niedrige Fertilisation oder schlechte Qualität von Embryonen hatten, sollten diese Methode ebenfalls in Betracht ziehen.

  • Mikroskopische Beobachtung (IMSI)  

    Das wichtigste Kriterium für die Spermienqualität ist ihre Morphologie, also ihr Aussehen. Es wurde ein Mikroskop entwickelt, welches das Spermium bei 6000-facher Vergrößerung untersuchen kann.
    Ein normales Spermium bewegt sich progressiv vorwärts und würde bei solch einer Vergrößerung sofort aus dem Sehfeld des Mikroskops verschwinden. Die spezielle Computertechnik ermöglicht es uns, das Bild des Spermiums zu erfassen und eine detaillierte Analyse seiner Morphologie zu machen.

    IMSI-Methode (Intrazytoplasmische Morphologisch Selektierte Spermien Injektion) ist bei Patienten angebracht, die ein Spermiogramm mit großem Prozentwert an pathologischen Formen haben, gegebenfalls ein Spermiogramm mit Minimum von beweglichen Spermien oder sogar mit unbeweglichen Spermien. Empfehlenswert ist es auch bei minderer Qualität der Eizellen und besonders bei wiederholten Misserfolgen in vorigen Zyklen. Mit dieser Methode ausgewählte Spermien werden anschließend für die Befruchtung mit ICSI-Methode (Punktion der Eizelle) verwendet.

  • Magnetisch aktivierte Zellsortierung (MACS) 

    Magnetisch aktivierte Zellsortierung gehört zu den innovativen nicht-invasiven Methoden der Spermienselektion. MACS ermöglicht eine funktionelle Auswahl lebendiger Spermien ohne Anzeichen von Apoptose.
    MACS nutzt das Prinzip der magnetischen Markierung defekter Spermien, die anschließend mittels des magnetischen Felds zurückgehalten werden. Defekte Spermien werden von den magnetischen Nanopartikeln ergriffen, angebunden und aus der Probe aussortiert.

    Die Methode basiert auf der Selektion apoptotischer Zellen, also solcher Zellen, die unbrauchbar oder beschädigt sind, und welche vom Organismus selbst aus diesen Gründen mittels des sogenannten programmierten Zelltodes (Apoptose) eliminiert würden. Solche Zellen werden von den üblich verwendeten Techniken leider nicht immer zurückgehalten. Die MACS-Methode ist derart sensibel, dass sie auch vorzeitig apoptotische Spermien erkennt, also solche, die äußerlich gesund aussehen – bislang unbeschädigte schützende Embryonenumhüllung haben, aber deren Inhalt funktionslos ist. MACS spezialisiert sich auf Elimination dieser Zellen.

    Die restlichen Spermien verfügen im Vergleich zu der ursprünglichen Probe über bessere Beweglichkeit, Morphologie und DNA Fragmentierung. Die Befruchtungschance ist mit diesen Spermien höher.
    Empfehlenswert ist es bei Männern mit folgender Anamnese: erhöhte Schädigung der Spermien-DNA, genetisch bedingte Fehler der Spermienentwicklung; weiters bei Männern, die unter Wirkung von freien Radikalen, Rauchen, erhöhter Hodentemperatur, chemischen Stoffen (z.B. einige Medikamente, Zigarettenkonsum) und Stress stehen; bei den Männern im höheren Alter oder bei wiederholt erfolglosen Behandlungszyklen.

Methoden der Beobachtung einer gesunden Embryoentwicklung

  • EmbryoScope  

    Diese Methode ermöglicht es uns ein tatsächlich gesundes Embryo zu erkennen.

    In einem speziellen Kultivierungsbrutkasten EmbryoScope werden alle Embryonen mit einer mikroskopischen Kamera ununterbrochen aufgenommen und 24 Stunden am Tag, 5 Tage lang während der verlängerten Kultivierung bewerten wir die Dynamik der Entwicklungsstadien. Somit erhöht sich bereits im ersten Zyklus die Chance schwanger zu werden.

    EmbryoScope schafft gleichzeitig die bestmöglichen Bedingungen und Umgebung für die Entwicklung der Embryonen, die hier die ganze Kultivierung lang beobachtet werden und dabei nicht ihr Umfeld gestört wird. Nicht zuletzt bringt die Embryonenselektion im EmbryoScope die größte Wahrscheinlichkeit der gesunden Schwangerschaftsentstehung auch beim Transfer von einem Embryo mit und erniedrigt somit das Risiko der Mehrlingsschwangerschaft.

  • Genetische Diagnostik (PGS / PGD) 

    PGS – Bei dem genetischen Präimplantationsscreening werden einige Zellen des Trophectoderms vom Embryo in der Blastozystenkultur entnommen und untersucht. Die Zellen werden äußerst schonend mittels Laser entnommen. Mit dem Laser OCTAX NaviLaseTM kann man Zellen entnehmen und alle Chromosomen des Embryos genetisch untersuchen. So wird die Erfolgsrate des IVF-Zyklus erhöht und das Risiko einer Fehlgeburt reduziert. Der jüngste und effizienteste Trend in dem IVF-Bereich ist, den modernsten Lasertyp und die genetische Untersuchung aller embryonalen Chromosomen zu kombinieren.

    Für die Patienten, welche genetische Anomalien aufweisen, oder Träger der Gene von angeborenen Missbildungen – sog. monogenen Erkrankungen – sind, ist die PGD (Präimplantationsdiagnostik) oft die einzige Chance, ein gesundes Kind zu bekommen. Dank dem Laser OCTAX NaviLaseTM kann man die Zellen vom Embryo entnehmen und eine gezielte genetische Untersuchung für eine konkrete genetische Erkrankung durchführen.

Methoden für die erfolgreiche Übertragung von Embryo in den Körper der Mutter

  • Assisted hatching unter Verwendung von einem berührungslosen Laser (LAZT) 

    Laser Assisted Zona Thinning (LAZT) ist Ausdünnung der Embryonenumhüllung, die zur Einnistung des Embryos in der Gebärmutter verhelfen soll.

    Die menschliche Eizelle ist von einer Schutzschicht umgeben, welche auch das sich entwickelnde Embryo schützt. Das Embryo muss jedoch vor dem Einnisten in die Gebärmutterschleimhaut aus dieser Hülle „ausschlüpfen“. Dieser Prozess wird Hatching – Schlüpfen genannt. Die Unterstützung von Ausschlüpfen erleichtert dem Embryo den Kontakt mit den Gebärmutterzellen, wo sich das Embryo einnisten soll.

    Das Embryo kann bei dem Assisted hatching unter Verwendung von Laser nicht beschädigt werden. Die Verwendung von LAZT bietet gegenüber dem üblichen Assisted hatching viele Vorteile und greift auf keinen Fall in die schützende Embryonenumhüllung und die innere Umgebung des Embryos ein. Diese unterstützende Methode ist für alle Paare geeignet, denn sie erleichtert die Einnahme und Einnistung des Embryos und erhöht somit die Chancen auf eine erfolgreiche Schwangerschaft.

  • Vorbereitende Lösung (ISMT)  

    Die Erfolgsrate kann man erhöhen, indem man vor dem Embryotransfer die Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) auf die Annahme der Blastozysten (frühes Embryostadium) mittels eines Mediums zur Implantation-Unterstützung – Implantation Support Medium – vorbereitet.

    Diese Methode ist ausschließlich gemeinsam mit der verlängerten Kultivierung zu nutzen.

    Während einer natürlich entstandenen Schwangerschaft wandert das Embryo durch den Eierleiter in die Gebärmutter, wo es am fünften Tag nach dem Eisprung einnistet. Zwischenzeitlich „kommuniziert “ es mit seiner Umgebung mittels spezieller Botenstoffe, die mit Vorsprung das Endometrium auf den Empfang des Embryos vorbereiten. Am dritten Tag nach der Punktion führen wir dieses Spezial-Medium schmerzlos in die Gebärmutter ein und nachahmen somit den natürlichen Prozess der Vorbereitung. Am fünften Tag nach der Punktion findet der Transfer vom Embryo statt. ISMT erhöht die Chancen bis zu 20%.

  • Seminalplasmainjektion (SPI)  

    Damit das Embryo, das halb ein „fremdes“ genetisches Material des Vaters enthält, nicht abgestoßen wird, muss der mütterliche Körper eine Immuntoleranz dem Embryo gegenüber aufbauen.

    Die Einnistung des Embryos (Implantation) in die Gebärmutterschleimhaut ist ein schwieriger und komplexer Vorgang. Dies kann durch das Seminalplasma – Ejakulat ohne Spermien – unterstützt werden. Dieses Plasma enthält zum Großteil das Sekret aus der Samenblase und der Prostata. Die enthaltenen Substanzen – Botenstoffe wie TGF und Interleukin – können die Entzündungs- und weitere Immunreaktionen positiv bewirken und das Wachstum von Blutgefäßen im Endometrium fördern. Indem man das Ejakulat am Tag der Punktion der Eierstöcke, wo die Eizellen gewonnen werden, zentrifugiert, werden die Spermien vom Seminalplasma getrennt. Etwa 0,1 ml des Seminalplasmas wird nach der Punktion mit einem dünnen Katheter in den Gebärmuttermund schmerzlos eingeführt. Die Spermien werden zur Befruchtung der gewonnenen Eizellen verwendet.

Methoden der Spermiengewinnung

  • Laser-assistierte Selektion immotiler Spermien (Laser-Assisted Immotile Sperm Selection (LAISS)) 

    Die Laser-Assisted Immotile Sperm Selection (LAISS) ist eine Methode, bei welcher der Laser zur Identifizierung der lebendigen unbeweglichen Spermien verwendet wird.
    Mit dem Laser kann man ein lebendiges befruchtungsfähiges Spermium unter den immotilen Spermien in den Fällen auswählen, wo im Sperma keine beweglichen Spermien zu finden sind – z.B. bei einer schwerwiegenden Asthenozoospermie oder nach einer chirurgischen Spermiengewinnung durch TESE und MESA.

  • Spermienentnahme vom Nebenhoden (MESA)  

    Diese Methode ist für Männer geeignet, in dessen Ejakulat sich keine Spermien befinden.
    Mit MESA-Methode können wir die Spermien aus den Nebenhoden entnehmen und ferner mithilfe der Eizellepunktion (ICSI) in den passenden Oozyt geben. Die MESA-Methode wird von einem Fachurologen in voller Narkose durchgeführt.

    MESA-Methode ist somit für Männer geeignet, im deren Ejakulat eine extrem niedrige Spermienanzahl vorhanden ist, deren Spermien abnormale Morphologie (Form) aufweisen oder Entwicklungsdefekte haben. Diese Methode ist für Männer geeignet, die keine Spermien im Ejakulat haben und ist auch im Fall der Vasektomie hilfreich.

  • Spermienentnahme aus dem Hodengewebe (TESE)  

    Die Methode, bei der die Spermien aus dem Hodengewebe entnommen werden, führt man bei Männern durch, die weder im Ejakulat noch in den Nebenhoden Spermien haben.
    Genauso wie die MESA-Methode wir auch TESE von einem Fachurologen in voller Narkose durchgeführt. Nach erfolgreicher Entnahme der Spermien direkt aus dem Hodengewebe können diese auch zur Befruchtung der Eizelle mittels ICSI-Methode (Punktion der Eizelle) verwendet werden.

    TESE-Methode ist ähnlich wie MESA-Methode bei Männern angebracht, die extrem wenig Spermien im Ejakulat haben, Spermien mit abnormaler Morphologie (Aussehen) oder mit Entwicklungsdefekten haben. Diese Methode ist für Männer empfehlenswert, die keine Spermien im Ejakulat haben und ist auch im Fall der Vasektomie hilfreich.

 

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